Converse

1908 gründete Marquis M. Converse die Marke „Converse Rubber Shoe Company“ in Massachusetts, welche verantwortlich ist für das im Basketball typische Quietschen der Schuhe.

Zunächst konzentrierte sich die Firma auf die Herstellung, bis der Segeltusch als Material hinzugenommen wurde.

Die ersten Basketballschuhe der Marke Converse wurden ab 1917 unter dem Namen „Converse All Star“ vertrieben. Die für die Marke Converse legendären Chuck´s trugen ursprünglich auf dem Gummiabzeichen die für dieses Modell Namensgebende Unterschrift der Basketball-Legenden Chuck Taylor.

Im Jahre 1929 setzte sich der Begründer Marquis M. Converse zur Ruhe und verkauft das gegründete Imperium an den Besitzer von zwei Gummi-Firmen, Mitchell B. Kaufmann.

Kurz nach der Übernahme durch Mitchell B. Kaufmann wurde dieser nach einem Jagdausflug tot aufgefunden und seine Familienangehörigen übernahmen die Leitung der „Convers Rubber Company“.

Während des Zweiten Weltkrieges unterstütze Converse die Air Force indem überwiegend Fliegerstiefel hergestellt und entwickelt wurden.

In den drauffolgenden Jahren weitete Converse seine Zielgruppen immer weiter aus und versuchte neben der Ausstattung von Sportmannschaften durch das Angebot von farbenfrohen Schuhen in kleineren Größen nun auch das jüngere Publikum anzusprechen.

Die Marke entwickelte sich rasant. Bereits 1984 gehörte Converse zu den offiziellen Sponsoren der damaligen Olympiade.

Im Jahre 2001 wurde die Produktion in den asiatischen Raum verlagert. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde die Marke 2003 von Nike gegen eine hohe Ablösesumme übernommen.

Die Marke Converse hat sich somit von der Herstellung von Basketballschuhen soweit hochgearbeitet, dass vor allem die „Chuck’s“ mittlerweile als Kultschuhe gehandelt werden.